Bayerische Landschaftspflegeverbände Deutscher Verband für Landschaftspflege gefördert durch Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Bayerischer Landschaftspflegetag 2018: Pflege der Kulturlandschaften ist Grundlage für regionale Wertschöpfung durch Naturtourismus

08.05.2018

Amtschef Dr. Christian Barth lobt die 61 Landschaftspflegeverbände in Bayern als Triebfeder der Regionalentwicklung – Verwaltungskostenpauschale des Umweltministeriums stützt zukünftig die Arbeit der Landschaftspflegeverbände

Eichstätt, Ansbach 7.5.2018. Gemeinsam mit den Partnern aus Landwirtschaft, Naturschutz und Kommunen bewahren Landschaftspflegeverbände die regional-charakteristischen Landschaften, die gleichzeitig Markenzeichen und Aushängeschild des Tourismus in Bayern sind. Über 37 Millionen Personen aus dem In- und Ausland besuchten 2017 Bayern – damit ist der Freistaat nach wie vor das beliebteste Urlaubsland in Deutschland . Mit 56% spielt der „Aufenthalt in der Natur“ nach dem Besuch kultureller Sehenswürdigkeiten (57%) die zweitgrößte Rolle unter den Urlaubsaktivitäten der Deutschen . Auch die eigene Bevölkerung schätzt „Natur und Landschaft“ als höchsten Wohlfühlfaktor in Bayern. Vertreter und Vertreterinnen von Politik und Tourismus stellen am Bayerischen Landschaftspflegetag die Bedeutung der Landschaftspflege für den Naturtourismus und die Regionalentwicklung als bedeutende Wirtschaftsfaktoren in Bayern dar. Der Bayerische Landschaftspflegetag ist eine gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Verbands für Landschaftspflege (DVL) und der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL).

„Mit der Pflege unserer traditionellen Kulturlandschaften zum Beispiel im Altmühltal, im Allgäu oder im Fränkischen Jura tragen die Landschaftspflegeverbände beträchtlich zum Landschaftsbild und zur regionalen Wertschöpfung durch den Naturtourismus bei“, betont der Amtschef des Bayerischen Umweltministeriums, Dr. Christian Barth. „Dabei sind die Landschaftspflegeverbände das Scharnier zwischen Kommunen, Landnutzern, Naturschutzverbänden und der Naturschutzverwaltung. Diese Arbeit wollen wir durch die Bereitstellung der Verwaltungskostenpauschale noch besser unterstützen und wertschätzen.“

„Landschaftspflegeverbände bewahren unsere Heimat!“, erklärt Josef Göppel, Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege. Seit 30 Jahren unterstützen sie Landwirte bei naturverträglicher Landnutzung. Damit erhalten sie die weltweit bekannten bayerischen Kulturlandschaften als Grundlage für erfolgreichen Naturtourismus.“ Zugleich begrüßt Göppel die Bereitstellung einer Verwaltungskostenpauschale durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. „61 Landschaftspflegeverbände in Bayern leisten bereits wichtige Arbeit! Mit Einführung der Pauschale für die bayerischen Landschaftspflegeverbände wird auch ein wirksamer Anreiz zur Gründung neuer Verbände geschaffen. Damit kann Bayern als erstes Bundesland zu einer flächendeckenden Ausstattung mit Landschaftspflegeverbänden kommen.“

In einem Fachvortrag erläuterte Bernd Räth, Geschäftsführer Ökologischer Tourismus in Europa (Ö.T.E.) e.V., die Zusammenhänge und Interaktionen von Landschaft und Tourismus. Eine „vielfältige und abwechslungsreiche Kulturlandschaft“ mit einem „Mix aus Wald, Grünland, Ackerland, naturnaher Vegetation und Gewässern“ ist dabei entscheidend für die Attraktivität des ländlichen Raums als Tourismusregion. „Landschaftspflegeverbände sichern diese Landschaften als Kapital des touristischen Angebots“.

Kontakt: Beate Krettinger, Landeskoordinatorin Bayern, Deutscher Verband für Landschaftspflege, Tel: 0981/180099-15, E-Mail: krettinger@lpv.de

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